Rasselbande-Langstadt e.V.

Hier dürfen Kinder Kinder sein

 

 

 

 

Unser Langzeitprojekt:  „Wo wachsen eigentlich Schnitzel?“

 

 

·         Was esse ich da?

 

·         Wie entsteht das überhaupt?

 

·         Wo kommt das her?

 

·         Du musst das aufessen! Woanders verhungern die Kinder!

 

·         Gesunde Ernährung-schlechte Ernährung, gibt es das überhaupt?

 

·         Du bist, was Du isst! (Wo kommt denn so ein Spruch her? Ich werde doch kein Hähnchen, wenn ich Chicken Wings esse!)

 

 

Im Rahmen unseres pädagogischen Mittagstischs tauchen solche Fragen immer wieder auf. Wir beschlossen Anfang  des Schuljahres 2014/15 ein Langzeitprojekt zum Thema Ernährung zu starten. Wichtig war es uns, einen Bezug zum Essen herzustellen, da selbst bei unseren Kindern, die im ländlichen Dorf aufwachsen, die Ahnungslosigkeit über die Herkunft des Essens erschreckend war.

 

Kinder lernen durch Erfahrung und Begreifen im wörtlichen Sinn. Beim Säen und Pflegen von Pflanzen, Einkaufen von Lebensmitteln, sowie Zubereiten von Mahlzeiten lernen Kinder ganz beiläufig viele wichtige Kompetenzen, die sie für ihr zukünftiges Leben brauchen. Behutsamkeit und Sorgfalt ist bei der Pflanzenpflege nötig, Erfolg und Misserfolg bei der Anzucht muss gefeiert oder ertragen, bzw. überwunden werden. Kinder kochen für ihr Leben gern und üben nebenbei wichtige Grundlagen ein, wie z. B.:

 

Einkaufen, Abmessen und Wiegen (Mathematik),

 

Grundlagen der Hygiene (Hände waschen, Reinigung aller Utensilien)

 

Gefahrenverhütung (Herd, Messer…)

 

Sozialkompetenz (Absprache, Kommunikation mit den anderen)

 

Esskultur

 

und vieles mehr.

 

Durchführung:

Im Rahmen unseres Projektes gab es über das gesamte Schuljahr verteilt Aktionen, die die Herkunft unseres Essens verdeutlichen sollten.

 

Wir besuchten einen Metzger mit eigenen Schweinezucht:

   

 Erst wurden die Schweine gestreichelt, dann erklärte der Metzger wie ein Schwein geschlachtet und weiter verarbeitet wird. Zum Schluss musste natürlich die Wurst probiert werden.

 

 

Auf einem Biohof wurden die Unterschiede zur konventionellen Tierhaltung erklärt.

     

 

In der Kleinmarkthalle von Frankfurt durften die Kinder dann nachschauen, wo dieProdukte vom Biohof verkauft werden.

 

 

Wir besuchten auch eine Straußenfarm. Strauße stehen hier zwar seltener auf dem Speiseplan, aber so ein Straußenei ist doch wesentlich imposanter als ein Hühnerei.